PlayStation 4 Enthüllt

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    • PlayStation 4 Enthüllt

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      Am Donnerstag, den 21. Februar, um Mitternacht stellte Sony Computer Entertainment seine neue Hardware vor: die PlayStation 4. Der Schwerpunkt der stationären Spiele-Konsole für den Fernseher ist ein neues Social-Media-Konzept. Trotz des Hypes wirft die PS4 so manche Frage auf.

      Die Welt zu Gast in New York
      Als Location für die Präsentation wählte Sony New York, obwohl die eigenen Wurzeln in Japan liegen. Das Interesse war immens: Mehrere hundert Journalisten und Blogger verfolgten die etwa zweistündige Präsentation. Auch CHIP Online war live vor Ort.

      Die Hardware: Wenige Konkretes
      Wenn eine neue Konsole vorgestellt wird, steht meist die darin verbaute Hardware im Vordergrund. Während der ersten Vorstellung war dies jedoch nicht das Hauptthema und so schnitt Sony den Bereich nur an: Selbstverständlich soll die PS4 im Vergleich zum Vorgänger deutlich leistungsfähiger sein. Dementsprechend werden die x86-CPU und Grafikeinheit stark dimensioniert sein. Wie stark genau – darüber schweigen die Japaner aktuell aber noch.

      Der einzige konkrete Wert wurde mit der Menge an Arbeitsspeicher gegeben – 8 GByte dedizierter RAM werden der PS4 und den darauf laufenden Spielen zur Verfügung stehen. Außerdem soll die Konsole eine Festplatte besitzen. Das schließt zwar SSD-Modelle nicht kategorisch aus, macht sie aber eher unwahrscheinlich. Interessant: Zum optischen Laufwerk hat sich Sony nicht geäußert. Somit ist unklar, ob die PlayStation 4 überhaupt ein Blu-ray-Drive besitzen wird. So unwahrscheinlich wäre das ohnehin nicht, da Sony sehr stark auf Streaming und Download setzt.

      Streaming: Spielen nach dem ersten Bit
      Während Sony mit Hardware-Details äußerst sparsam war, gibt es umso mehr Informationen zu integrierten Software-Lösungen. Natürlich wird Sony auch künftig einen Online-Store zum klassischen Download-Kauf von Spielen anbieten – dort fällt schließlich jeglicher Zwischenhändler weg. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Nutzung des Streaming-Dienstes Gaikai, der zur Sony Corporation gehört. Darüber sollen interessierte Gamer Spiele vor dem Kauf ausprobieren können und bereits nach einer kurzen Datenübertragung durchstarten dürfen. Ein riesiger 20-GByte-Download, der die Wartezeit auf das neu erworbene Spiel strapaziert, fällt somit weg. Der Rest des gekauften Spiels wird während des Zockens heruntergeladen. Überhaupt setzt die PS4 künftig viel stärker auf Hintergrund-Downloads. System-Updates, Patches und DLCs sollen angeblich sogar im stromsparenden Sleep-Modus heruntergeladen werden können. Gezeigt hat Sony dieses Feature jedoch noch nicht.

      Controller: Viel Standard mit Bewegung
      Wie zu erwarten war, zeigte Sony nicht die finale Form der Konsole – selbst Mock-Ups des Gehäuses konnten wir nicht ausmachen. Dafür gab es den neuen Controller zu bestaunen, der auf den ersten Blick völlig vertraut wirkt. Technisch hat er es aber in sich: So besitzt er eine leuchtende Fläche am Kopfende, die der integrierten Kamera der PS4 als Orientierungspunkt dient. Deshalb hat der Controller Move-Funktionalität und kann zur Bewegungssteuerung genutzt werden. Ein sinnvolles Feature, da künftig keine ständigen Controller-Wechsel mehr nötig sein werden. Ein Share-Button bringt Social-Media ins Spiel. Sony will es ermöglichen, dass Spieler schnell und einfach Inhalte aus PS4-Spielen mit Freunden innerhalb des PSN oder sozialen Netzwerken teilen können. So können Screenshots, Trophäen oder sonstige Informationen per Knopfdruck hochgeladen und verfügbar gemacht werden. Einen Vorgeschmack gab es sofort: Der Trailer zum neuesten Killzone wurde direkt auf der Präsentation per Share-Button auf Facebook veröffentlicht. Eine ziemlich coole Sache, aber irgendwie kein Killer-Feature für klassische Gamer, die vor allem eines wollen: zocken.

      PS Vita: Der beste Freund der PS4
      Neben der kommenden PS4 hat Sony eine weitere aktuelle Konsole auf dem Markt, die PS Vita. Und die will wohl nach wie vor nicht so richtig bei den Spielern zünden. Während erst kürzlich in Japan massive Preissenkungen verkündet wurden, bleibt die unverbindliche Preisempfehlung in Deutschland gleich. Um den Handheld zu stärken, wird Sony ihn eng mit der PS4 verknüpfen und das umsetzen, was bereits mit der PS3 versprochen und erwartet wurde und Nintendo schon auf den Markt gebracht hat – das Streaming von Konsolen-Inhalten auf den Handheld. Damit der Fernseher auch mal frei wird. Außerdem soll man künftig auch mit anderen Sony-Endgeräten wie Handys oder Tablet-PCs im PSN chatten können.

      Die neuen Games: Beeindruckende Bilder
      Den Hauptteil der Präsentation nahmen jedoch die Entwickler und Publisher der kommenden PS4-Games ein. Die Highlights: Es wurde ein neues Killzone angekündigt, Media Molecule (LittleBigPlanet) arbeitet erneut am kreativsten Game der Welt, Quantic Dream (Heavy Rain, Beyond) schiebt grafische Meilensteine auf die Leinwand, Ubisoft begeistert mit neuen Bewegtbildern zu Watch_Dogs und Blizzard bestätigt quasi nebenbei Diablo 3 für PS3 und PS4. Die Japan-Fraktion um Capcom und Square Enix beschränkte sich indes auf Tech-Demos und verweist auf die E3 für mehr Infos. Unterm Strich wirkt die Grafik der meisten vorgestellten Titel extrem detailliert und hochklassig – das war aber auch zu erwarten. Alles andere wäre eine herbe Enttäuschung gewesen.

      Fazit: Die Erwartung erfüllt, dem Hype gerecht?
      Eine neue Heimkonsole sorgt immer für Wirbel – so auch in diesem Fall. Wir erwarten, dass die PS4 ein würdiger Nachfolger für die PS3 wird. Würdig, weil sie schneller rechnen wird, weil sie ein paar neue Features mit sich bringt und weil sie endlich wieder auf dem Stand der Zeit sein wird. Trotzdem ist sie eher Evolution denn Revolution. Keines der vorgestellten Features hat für Aha- und Oh-Momente gesorgt – dafür waren ausschließlich die Spiele verantwortlich.

      Warum? Weil Social-Media-Integrationen, das Teilen von Inhalten und systemübergreifende Chats bereits seit Jahren auf dem PC- und Smartphone-Markt existieren, weil die Move-Steuerung zwar sinnvoll integriert wird, aber nichts Neues ist und weil signifikante Informationen bewusst verschwiegen wurden: Was wird die PS4 kosten? Welche Konfigurationen wird es geben? Wie sieht es mit der Abwärtskompatibilität außerhalb von Gaikai aus? Und wird die PS4 überhaupt noch ein optisches Laufwerk haben?
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    • Technische Daten

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      In seinen Pressemitteilungen zur PlayStation 4 hat Sony einige weitere technische Details zur Konsole selbst wie auch zum neuen DualShock 4 und dem PlayStation 4 Eye verraten.

      Die PlayStation 4 nutzt demnach eine x86-64-AMD-CPU mit acht Kernen, die auf den Namen „Jaguar" hört. Die GPU stammt ebenfalls von AMD und basiert auf der Radeon-Reihe. Sie verfügt dem Unternehmen zufolge über eine Leistung von 1,84 Teraflops.

      Aufgerüstet hat man in puncto Arbeitsspeicher, denn anders als zuvor vermutet nutzt die PlayStation 4 insgesamt 8 GB RAM des Typs GDDR5.

      Eine Festplatte ist ebenso integriert, allerdings liegen hier noch keine Angaben zur Größe vor. Das optische Laufwerk der Konsole kann unterdessen Blu-Rays (6x) und DVDs (8x) abspielen.

      Weiterhin mit dabei sind USB 3.0, ein Ethernet-Anschluss, WiFi via IEEE 802.11 b/g/n, Bluetooth 2.1, ein HDMI-Anschluss, ein analoger AV-Ausgang sowie ein optischer digitaler Ausgang.

      Der DualShock 4 misst 162mm x 52mm x 98mm und soll rund 210 Gramm wiegen. Mit dabei sind so ziemlich alle Buttons, die man schon vom DualShock 3 kennt, mit Ausnahme von Start und Select, die man vermutlich unter dem neuen Options-Button zusammenfasst.

      Neu hinzugekommen sind der Share-Button, mit dem man aufgezeichnete Gameplay-Ausschnitte hochladen kann, sowie das Zweipunkt-Touchpad und eine „Light Bar", mit der die Kamera den Controller verfolgen kann. Darüber hinaus sind eine Rumble-Funktion, das Sixaxis-Bewegungssteuerungs-System und Mono-Lautsprecher integriert.

      Das PlayStation 4 Eye misst 186mm x 27mm x 27mm und wiegt ca. 183g. Die Auflösung liegt bei maximal 2x 1280x800, die Framerate beträgt entweder 60 FPS (1280x800), 120 FPS (640x400) oder 240 FPS (320x192).

      Ein Mindestabstand von 30cm ist erforderlich, allerdings gibt es Sony zufolge keine maximale Reichweite. Irgendwann ist aber sicher Schluss mit der Erkennung, doch so große Räumlichkeiten dürften die wenigsten Spieler haben. Das Sichtfeld beträgt 85 Grad, vier Mikrofone zeichnen den Sound auf und über einen speziellen Anschluss (2m Kabellänge) verbindet man die Kamera mit der Konsole.
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